Nicht nur alleine wegen des ab 2013 geltenden gesetzlichen Betreuungsrechts für Kinder, sondern auch wegen des dringenden Bedarfs an Kiga/Kita- und Hort- bzw. Elementarplätzen innerhalb der Gemeinde, wird seitens der Politik bereits seit Längerem nach Lösungen gesucht. Die Sünden der Vergangenheit durch stetigen Abbau der bereitgestellten Plätze, falsche Berechnungen der Bedarfe und nicht zuletzt dem gewollten Zuzug von jungen Neubürgern mit Kindern in den Neubaugebieten, holen uns heute ein. Außerdem lassen uns der Bund und das Land mit dieser zu erwartenden starken finanziellen Belastung für jede Kommune ziemlich allein. 

Den Gemeindevertretern stellten sich gleich mehrere wichtige Fragen: 

Miete oder Neubau, - geeigneter Standort, - Bedarf/Größe, - Zusammensetzung, - eventueller Träger, und natürlich die Kosten. 

Schon die Suche nach dem geeigneten Grundstück gestaltete sich als schwierig. 

Fehlende Kommunikation, Irrtümer und - schlicht und ergreifend - falsche Formulierungen, führten hierbei nicht nur zu einer erheblichen „Unruhe“ innerhalb der betroffenen Elternteile, sondern auch zu falschen bzw. voreiligen Pressemitteilungen. Durch diverse überparteiliche Zusammenkünfte und der tatkräftigen Unterstützung von engagierten Eltern, wurde schließlich ein Konsens gefunden. 

Hierbei wurden seitens der FDP Vertreter deren Ideen eingebracht und zum größten Teil auch durchgesetzt.