Grundsätzlich ist sich der Ortsverband der FDP-Oststeinbek mit allen im und vor Ort tätigen Kommunalpolitikern der anderen Parteien einig, dass es endlich in Sachen Seniorenwohnbebauung vorwärts gehen muss.

Der erneute Vorstoß und Vorschlag der CDU Fraktion ist daher von uns positiv aufgenommen worden.   

ALLERDINGS:

Über das Wie und Wo machten wir uns natürlich, wie auch ALLE ANDEREN Kommunalpolitiker, in den letzten Monaten und Jahren unsere Gedanken. Dabei war und ist es dem Ortsverband der FDP Oststeinbek völlig egal gewesen, von welcher Seite die jeweiligen neuen Vorschläge kamen. Alle standen bei uns zur „Diskussion“.

Der neueste Vorschlag der CDU, als Standort einen Teil vom Grundstück Möllner Landstraße 22 (Rückseite -Restaurant Pampilo-) und dem jetzigen großen Rathausparkplatz zu wählen, stößt in unseren Reihen jedoch auf Kritik.

Der größte Kritikpunkt dabei ist ein in unserem liberalen Gedanken tief verankerter Punkt:

Wer soll das bezahlen?

Wer sich ein wenig mit -Kosten am Bau- auskennt, weiß ganz genau, dass ein Bauprojekt in die „Tiefe“ ca. 3 x so teuer werden kann und wird, als ein konventioneller Bau. Der angedachte Tiefgaragenbau würde - zig tausende Euro verschlingen. Steuergelder.

Davon einmal abgesehen würde der angedachte -abgeschlossene Baustil - das Ortsbild so gravierend verändern, dass der Eindruck einer „ Haftanstalt“ entstehen würde. Eine Seniorenwohnanlage ist doch keine Haftanstalt und sollte auch nicht so aussehen.

Was wohl die Anwohner und Besucher vom Eichredder, Bergstraße und Gäste vom "Restaurant Pampilo" über so eine Abriegelung denken mögen?! Eine sommerliche, gemütliche Außen-gastronomie nach Abholzung vieler alter Bäume ist dann auch nicht mehr gegeben.

Wir als Ortsverband der FDP Oststeinbek bleiben dabei und werden auch weiterhin versuchen, alle anderen Verantwortlichen davon zu überzeugen, unsere Idee einer "Generationsübergreifenden Wohnbebauung" im Bereich Barsbüttler Weg ( ehemaliges Allianz Gelände ) zu verwirklichen.

Die SPD Fraktion in Oststeinbek hat absolut recht ! Bei dem CDU Konzept wird mit dem Standort die junge Generation leider völlig vergessen !

Die Schaffung eines Generationsparks für Jung und Alt mit 270 zum Teil öffentlich geförderten Einheiten, darunter 170 für Ältere, auf dem 4,7 Hektar großen Areal des sogenannten "Allianz-Gelände" vereint nach unserer Meinung nach beide Generationen und vergisst dabei niemanden.

Die Pläne bzw. der Wille des Investors hierfür waren uns sind ja weiterhin vorhanden. 

Wir bleiben am Ball.