Uns erreichte folgende Meinung
Sehr geehrte Redaktion,
Das Auslegen einer Unterschriften-Liste für eine Baumschutzsatzung auf dem Maibaum-Fest  2016 in Oststeinbek und das Überreichen dieser Liste an den Bürgermeister. War dass eine Schnapsidee des BUND Oststeinbek?
131 Unterschriften auf der Liste, das ist eine verschwindend kleine Minderheit von 1,5% der Oststeinbeker/Havighorster Einwohner. Da ich diese Liste nicht eingesehen habe, stellt sich für mich gleich die Frage, ob auf dieser Liste auch der Satz:"Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich bereit, für die Kosten einer halben Planstelle zuzüglich Pensionskosten aufzukommen" stand.
 Im Art.14 GG, Abs. (2) über das Eigentum steht das Wort "soll" und nicht "muss".
Ich selber möchte bestimmen können, was in meinem Garten wächst oder nicht wächst. Wieso und warum sollen wir also nach den "Richtlinien" eines privaten Vereins BUND eine Baumschutzsatzung in Oststeinbek einführen? Oststeinbek ist schon immer ein grüner Ort gewesen und wird es auch ohne Baumschutzsatzung bleiben. Um mit einem gern benutzten Wort "bescheuert" unserer ehemaligen Ministerpräsidentin Heidi Simonis zu schließen: Mit Verlaub, ich finde die Idee einer Baumschutzsatzung für Oststeinbek/Havighorst bescheuert.
Ein liberaler Oststeinbeker Mitbürger
(Name der Redaktion bekannt)

Anmerkung vom FDP Ortsverband Oststeinbek
Der BUND ist ein eingetragener Verein und keine politische Partei.
Jedoch verfolgt der Verein gem. eigener Satzung  - hier auszugsweise zitiert -

 §2 Zweck:
Absatz 1
der Erziehung und Volksbildung zu dienen
die Verbraucher …..  aufzuklären, …...
Absatz 2
Der BUND S-H setzt sich ein für
eine sachgemäße und wirkungsvolle Erweiterung und Durchsetzung von Umwelt- und Naturschutzgesetzen, Verbesserung des Artenschutzes ….....
die Förderung des Verständnisses für notwendige Schutzmaßnahmen …...insbesondere in Politik, Verwaltung und Wirtschaft
eine Vertiefung der Kenntnis ökologischer Prinzipien in der Gesellschaft und insbesondere  in den Schulen
Absatz 3
Der BUND S-H übt seine Tätigkeit aus, indem er
bei einschlägigen Gesetzesverfahren die Ziele des BUND S-H nachhaltig vertritt
sich mit seinem Sachverstand in Planungs- und Genehmigungsverfahren für …. einbringt

Ende des zitierten Textes


Nach unserer Meinung will der BUND, dass wir uns nach ihm ausrichten und dass die Lebensauffasung seiner Mitglieder für uns als Richtlinie zu gelten hat.
Denn im Vergleich zu einem gewöhnlichen Verein, der seine Hauptziele und -tätigkeit für die Belange seiner Mitglieder innerhalb des Vereins regelt und abwickelt zum Wohle seiner Mitglieder, betreibt der BUND nach  Meinung des FDP-Ortsverband Oststeinbek in erster Linie Zwecke und Ziele, die eigentlich den Zielen und Zwecken von Parteien und vielleicht auch noch religiösen Strömungen zuzuordnen sind.
Er ist also unserer Meinung nach mehr eine Partei als ein Verein.
Um eines hier aber klar zum Ausdruck zu bringen:" Wir als liberale Mitbürger dieser Gemeinde sind natürlich nicht gegen den Umwelt-/Artenschutz"
Ganz sicher nicht. Aber wir sind klar gegen eine vom BUND in Oststeinbek angestrebte Baumschutzordnung, die uns als mündige Bürger nur wieder bevormunden würde.