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Frei nach - Die drei Musketiere – aus dem Roman von Alexandre Dumas

oder „ Streit Sportplatzlärm “ 

Es liegt in der Natur des Menschen lieb gewonnenes Altes zu erhalten und Neues  erst einmal abzulehnen. Der Erhaltungstrieb zwingt uns im täglichen Leben das erreichte zu verteidigen und ausschließlich zuerst an Sein Interesse zu denken.

Vorteile werden gerne angenommen, aber eventuelle Nachteile erst gar nicht akzeptiert.

Diese genetische Einstellung liegt tief verankert in längst vergangenen Evolutionszeiten in jedem von uns vergraben. Längst vergangenen Zeiten ?

Diesen Eindruck kann man zurzeit jedenfalls nicht im „Dauerkonflikt“ einiger weniger Anwohner der Smaalkoppel gegen den sogenannten „Sportplatzlärm“ gewinnen.

Wie ist es ansonsten zu erklären, dass trotz zahlreicher Kompromisse und Veränderungen Seitens des Verursachers, namentlich dem OSV und nicht der Verwaltung von Oststeinbek , immer noch kein „Frieden“ herrscht ?   

Das Argument der Beschwerdeführer, dass im Laufe der Zeit die Anzahl von Sportveranstaltungen gegenüber vor 20 Jahren zugenommen hat, kann ja nicht wirklich einem Vergleich mit anderen Änderungen in dieser Zeit standhalten.  Änderungen im privaten Bereich der Beschwerdeführer eingeschlossen.

Wie ist es zum Beispiel mit dem stark angestiegenen Straßenverkehr  in dieser Zeit?

Oder dem rasant gestiegenen Anteil vom Zuzug junger Familien mit Kindern in unserer Gemeinde und deren Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen?

Oder wie ist es mit der gestiegenen ländlichen Geräuschkulisse durch Singvögel am Morgen?

Gehört dieses auch auf den „ Prüfstand “ inklusive Forderungen an die Verwaltung nach Verbote/ Änderungen, natürlich zum eigenen Vorteil?

Wir leben zunehmend in einer Gesellschaft frei den umgekehrten Leitsatz aus dem Roman

– Die  3 Musketiere – Alle für Einen. Um eines klar zu stellen:

Wir leben in einer Demokratie, für die unsere Väter und Mütter hart gekämpft haben.

Jeder hat das Recht Beschwerden und Forderungen vorzubringen.

Jedoch sollten diese auch berechtigt und dann auch noch erfüllbar sein. Notfalls gerichtlich bestätigt.

Die Idee eine Lärmschutzwand zu errichten, die dann – Alle für Einen- von Steuergeldern bezahlt würde, ist eine der Möglichkeiten.

Die andere wäre, was kann – Einer für Alle – tun?

Bisher kam da erstaunlich wenig. Zu wenig, wie wir von der FDP meinen.

Wir sind der Meinung, dass bisherige Gespräche und Zugeständnisse nur dann etwas bringen, wenn dieses auch Alle wollen. Diesen Eindruck haben wir von der FDP zurzeit nicht.

Dann bliebe leider nur eine Klärung vor Gericht.                           

Diese hätte dann jedenfalls den Vorteil, dass deren Entscheidung bindend und Endgültig für Alle wäre.

Ein Zusammenleben getreu  dem Motto - Einer für Alle ....Alle für Einen stellen wir uns jedenfalls anders vor.