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Mit Erstaunen lasen die FDP Mitglieder den Artikel der Bergedorfer Zeitung vom 10.10.2012

 -Medi-Terrain wehrt sich gegen "Neubau Kita"- 

Hier gab der Geschäftsführer des Medi-Terrain -  Herr Muhle - im Beitrag seine Bedenken hinsichtlich des beschlossenen Bauplatzes der neuen Kita kund. 

Als Fraktionsvorsitzender der FDP reagierte ich, aber auch weitere Mitglieder der Gemeindevertretung von Oststeinbek, bereits im Juni diesen Jahres auf ein Schreiben des Geschäftsführers  Herrn Muhle und kamen vor Ort zu einer Ortsbesichtigung und einem Gespräch zusammen. 

Hierbei wurde, weit vor Beginn der weitergehenden Planungen und dem Wissen über den genauen Baustil des Gebäudes, auf die Bedenken und Einwände des Geschäftsführers eingegangen.  

Die Bedenken seitens des Geschäftsführers waren zu diesem Zeitpunkt verständlich und wurden auch wie versprochen, in die weitere Planung und Gestaltung vom Vorhaben "Neubau Kita" eingebracht. 

Schon zum damaligen Zeitpunkt war uns klar, dass ggf. bauliche Maßnahmen notwendig sein könnten, um einen Blick auf die Sonnenterrasse des Medi-Terrains vom Neubau der Kita weitgehend zu verhindern. 

Eine mögliche „Lärmbelästigung“ durch Kinder für die Nutzer dieser Sonnenterrasse, wurde von mir schon damals als nicht diskussionswürdig benannt und steht auch heute weiterhin für die FDP nicht zur Diskussion. 

Kinderlärm gehört  zur kindlichen Entwicklung dazu und wird heute "Gott sei Dank" auch von Seiten des  Gesetzgebers so gesehen.

Die Aussage des Geschäftsführers,  er sei in Entscheidungen nicht einbezogen worden, und es wäre für ihn überraschend, dass das Kita Gebäude 2 geschossig sein wird, stimmt  einfach nicht und führt  unserer Ansicht nach auch nicht zu einem konstruktiven ehrlichen Dialog. 

Vielmehr wurde der Geschäftsführer Herr Muhle von mir selbst zur frühzeitigen Mitarbeit und Einbringung von Vorschlägen in den zuständigen Ausschüssen der Gemeinde ermuntert. Dieses ist nach meiner Kenntnis leider zu keinem Zeitpunkt vom Geschäftsführer Herr Muhle wahrgenommen worden. 

Ganz im Gegensatz zu den ehrenamtlichen Ausschuss- und Gemeindevertretern dieser Gemeinde, die sich bereits frühzeitig gemeinsam konstruktiv mit dieser Aufgabe beschäftigt haben.

 

Kann es sein, dass Herr Muhle durch sein Handeln ( anwaltliches Schreiben an die Verwaltung und Einschaltung der örtlichen Presse ) doch mehr wirtschaftliches Interesse hatte, als an eine konstruktive Mitarbeit interessiert zu sein?  Diese Frage drängt sich für uns leider auf. 

Auch die angeblichen Bedenken der Anwohner vom Barsbütteler Weg wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens sind völlig unbegründet. Zu dieser neuen Pressemitteilung, gesteuert durch Unterschriftensammlung von Anwohnern, hat unsere Bürgermeisterin klar Stellung genommen. 

Hier haben die Ausschussmitglieder und Gemeindevertreter bereits vor langer Zeit mit Weitsicht den Anfahrtsweg über das Industriegebiet – Meesen- angedacht.

Beispielhaft möge der obere Sachverhalt für die sehr gute Arbeit aller ehrenamtlichen Ausschuss- und Gemeindevertreter stehen, da leider immer wieder „Einige Wenige“ versuchen, diese Arbeit „schlecht“  darzustellen. Wir schlagen stattdessen den Dialog und eine konstruktive Mitarbeit vor. 

Wir als FDP Vertretung in Oststeinbek setzen uns jedenfalls durch ehrlichen Dialog dafür ein.