- Beratungsresistent -  so bezeichnete ein Gemeindevertreter aus Oststeinbek unsere Bürgermeisterin in der letzten Gemeindevertretersitzung vom 31.10.2012. Offensichtlich durch Fragen einiger Gemeindevertreter zu Sachverhalten und Sachständen animiert, zeigte unsere Bürgermeisterin wiederholt ein völlig unangebrachtes Verhalten und gab dabei in Anwesenheit von Presse und Gästen in der Öffentlichkeit kein gutes Bild ab.

Man hat in letzter Zeit den Eindruck, dass sich unsere BM’in in Sachfragen immer persönlich angegriffen fühlt und die „Öffentliche Bühne“ dazu nutzt, sich in einer unangemessenen Art und Weise zu rechtfertigen. Dieses tut sie leider zunehmend unter dem Deckmantel der „Verwaltung“, deren Führung ihr zwar obliegt, sie aber nicht in Persona ist.

 So geht es nach einhelliger Meinung der FDP Fraktion nicht.

Dass in einer Gemeindevertretersitzung Gemeindevertreter, zwar nicht namentlich benannt, von unserer BM’in in einer „Klönrunde mit der BM‘in“ als „Spione“ bezeichnet werden, dass einem Gemeindevertreter in einer Gemeindevertretersitzung nach Zuteilung vom Rederecht unseres Bürgervorstehers einfach in dessen Ausführung geredet wird, dass Gemeindevertreter in einem Ausschuss unrechtmäßig im nichtöffentlichen Teil von der BM’in aus dem Saal gebeten werden, ist ein unhaltbarer Zustand.

Durch andauerndes Kopfschütteln und durch ständige Unterhaltungen mit dem Bürgervorsteher innerhalb der Sitzung wurde mir persönlich ein Bild von Desinteresse unserer BM‘in vermittelt.

Die Gemeindevertretersitzungen machen so leider immer mehr den Eindruck einer schlechten Theateraufführung, welches zwar zur Belustigung der Zuschauer führt, aber unsere Gemeinde eben leider in den wirklich wichtigen Sachfragen keinen Schritt weiter bringt.

Dieses erscheint uns völlig unakzeptabel und werden es so nicht weiter hinzunehmen.

 

Dass unsere BM’in offensichtlich nun auch noch die Plattform von –Oststeinbek Aktuell- ( 31. Jahrgang Nr. 10- November 2012 Überschrift - Ist ihnen auch schon aufgefallen ) im Namen der –Verwaltung- dazu missbraucht um „Stimmung“ gegen von ihr offensichtlich ungeliebten Kommunalpolitikern zu schüren, wird fraktionsübergreifend missbilligt und kann nicht toleriert werden.

Der dem -Oststeinbek Aktuell- beiliegende Umfragezettel zeigt deutlich, dass hier mit „Steuergeld“ finanziert ein offensichtlicher „Machtkampf“ ausgetragen wird. Dieses zeigt sich schon daran, dass der Punkt – Beibehaltung von „Oststeinbek Aktuell in jetziger Form OHNE Änderung- gar nicht erst aufgeführt wurde und in allen vorgegebenen Vorschlägen die parteipolitischen Inhalte ausgeschlossen wurden.

Unsere BM’in wurde in diversen vorangegangenen Gesprächen mehrfach von verschiedenen Seiten über der nach unserer Ansicht nach „nicht bürgernahen Amtsführung der Verwaltung" angesprochen und hingewiesen. Wir denken, die derzeitige Stimmung innerhalb der Gemeinde, der Weggang wichtiger Verwaltungsangestellten und der derzeitige Krankheitsstand innerhalb der Verwaltung, sprechen eine deutliche Sprache. Von nicht durchgeführten Beschlussaufträgen der Gemeindevertretung an die Verwaltung einmal abgesehen, ist für die Gemeinde Oststeinbek ein nicht unerheblicher Schaden beim Bild in der Öffentlichkeit eingetreten. Dieses ist so nicht weiter hinnehmbar und wird durch Antrag der OWG auf Einberufung des Ältestenrates zur Diskussion gestellt.

Man darf und kann Fehler machen. Das macht uns alle erst menschlich.

Aus Fehlern muss man allerdings auch lernen, diese in Zukunft nicht zu wiederholen und wenn möglich Fehler zu korrigieren.

Wir erhoffen uns für die Zukunft eine Rückkehr zur konstruktiven Zusammenarbeit in allen Bereichen. Ob mit oder ohne unserer obersten Verwaltungsangestellten, liegt nicht zuletzt auch an der eigenen Tätigkeit unserer BM’in im "Denken und Handeln".