1 | 2 | 3

Es wurde bereits viel und ausführlich über dieses Thema berichtet, hier jedoch etwas anders betrachtet. 

 

Was ist eigentlich in Oststeinbek/Havighorst falsch gelaufen. Wenn eine/r eine neue Aufgabe als Geschäftsführer (in unserer Gemeinde als Bürgermeisterin) übernimmt, sollte er sich bereits mit vielen Gegebenheiten schlau gemacht haben.

 

Als angehende Bürgermeisterin hätte ich zum Beispiel als erstes den Prüfungsbericht aus dem Jahre 2005 gelesen, die darin genannten Fehler oder Unstimmigkeiten ermittelt, und diese als erstes berichtigt oder bereinigt. Das wäre für mich die erste Überzeugungsarbeit für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gewesen. Wenn man alte Seilschaften, Kungeleien oder Mauscheleien abschaffen möchte, dann suche ich mir doch erst Hilfe bei:  -"Meinen Mitarbeitern, zu denen ich extrem freundlich bin, mit denen ich lache und scherze" - so die eigene Aussage von Frau Denecke.

 

Der von ihr eingeschlagene Weg, Gespräche der Mitarbeiter des Rathauses mit den Gemeindevertretern zu untersagen, Fachbereichsleiter nicht mehr an den Sitzungen teilnehmen zu lassen, zwingend vorgeschriebene Teilnahme des Personalrates zu verweigern, all das trägt nicht zur Abschaffung von irgendwelchen Missständen bei. Durch fehlerhafte und nicht vertretbare Personalführung, gefördert durch  Abmahnungen, Einschüchterungen und massiven Druck gegenüber ihren Mitarbeitern, wie es auch im Prüfungsbericht beurkundet wurde, kann oder konnte eine Aufarbeitung der alten Fehler nicht erfolgen. Beim Versuch der Rechtfertigung neu aufgetretener Fehler und Probleme, versuchte Frau Denecke alles auf die Ära von Karl-Heinz Mentzel zu schieben. Die jetzige Kampagne gegen sie sei alles nur ein "fiktives Gesamtkunstwerk" der Oststeinbeker Politiker, eine dreiste  und überhebliche Äußerung seitens Frau Denecke.

 

Die letzten beiden Sitzungen am 17. und 18. Dezember 2012 mit den anwesenden Fachbereichsleitern haben uns gezeigt, dass eine Zusammenarbeit mit sofortigen Antworten aus den Fachbereichen, die Frau Denecke nicht immer oder immer weniger ausführen konnte, viel hilfsreicher und zeitsparender sind. Hinzu möchte ich vermerken, dass uns Frau Malone mit kleinen Tipps und Hinweisen zu schnellen und möglichen Ergebnissen verholfen hat, die wiederum Zeit und Geld für die Gemeinde einsparen. Dies wäre mit Frau Denecke nicht der Fall gewesen, dessen bin ich sicher.

 

Um auf einige Leserbriefe einzugehen, die von Personen verfasst worden sind, die noch nie oder ganz selten an einer Ausschusssitzung oder Gemeinde-vertreterversammlung teilgenommen haben, hier mein Vorschlag. Beteiligen Sie sich doch bitte selbst einmal an dieser ehrenamtlichen Arbeit in den Ausschüssen oder als Gemeindevertreter. Viele dieser Schreiberlinge zeigen nur dann Interesse, wenn es um ihre eigenen Belange geht. Wenn dann, wie vermutet, viele Oststeinbeker Kommunalpolitiker Vorteile durch Mauscheleien und Kungeleien genießen, warum ist der Zulauf zu den Parteien nicht größer? Sehr schnell werden sie feststellen, dass unser Engagement in der Kommunalpolitik harte Arbeit ist, viel Zeit in Anspruch nimmt und keine finanziellen Vorteile bringt.

                                                                                                                                          

Sie als Leser werden feststellen, dass ich die ehemalige Bürgermeisterin nur mit Frau Denecke betitelt habe, denn als Bürgermeisterin kann und möchte ich in Zukunft auf sie verzichten.

 

Eine Abwahl jedoch kann nur durch die Oststeinbeker/Havighorster Bürger/innen erfolgen, ein absolut demokratischer Weg, den ich gemeinsam mit Ihnen gehen werde. Ich kann auch nicht erkennen, dass sich Frau Denecke aus Leidenschaft und Überzeugung für Oststeinbek eingesetzt hat, Ihrer Beteuerung "Oststeinbeker Bürgerin" zu werden, ist sie nicht gefolgt und ist im Sande verlaufen.

 

Wenig vertrauenswürdig einerseits ist ihr Bekenntnis, Fehler gemacht zu haben! Doch bereits in einer folgenden Pressemitteilung war zu lesen, sie sei überzeugt, nichts falsch gemacht zu haben und dass es auch nichts zu korrigieren gibt. Auf die einfache Frage, wer denn den Fragebogen bez. einer Veränderung von "Oststeinbek Aktuell" ohne Beiträge der Parteien neu zu gestalten, initiiert habe, gab es nur die pauschale Antwort: "Die Verwaltung habe dies veranlasst." Auch auf die weitere Frage, ob Frau Denecke dies wohl veranlasst habe, gab es die gleiche pauschale Antwort. Es ist mehr als traurig, wenn eine Führungsperson nicht den Schneid hat, doch einfach zu sagen: "ja ich habe es veranlasst." Eventuell so unschuldige Mitarbeiter der Verwaltung in Verruf zu bringen, passt einfach nicht zu unserem freiheitlichen demokratischen Gedankengut.

 

Wir stehen für:          KLARTEXT REDEN  - ENTSCHIEDEN HANDELN  - FÜR OSTSTEINBEK