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Reaktion auf den Beitrag –Kuddelmuddel Krippen und Kita-Kinder- in der Ausgabe – Info Liberal 2013

  

Mit einer Reaktion auf den o.g. Beitrag von Jan Stahmer in unserem Informationsblatt

-Info Liberal- Ausgabe 2013 haben wir gerechnet.

Allerdings weniger mit deren Heftigkeit.

Auch wenn die Beteiligten Personen mittlerweile durch persönliche Gespräche oder Mitteilungen den Sachverhalt und deren Umstände aufgearbeitet haben, möchten wir auf diesen Weg auch anderen interessierten Mitbürgern und ggf. ebenfalls Betroffenen Hintergrundinformationen dazu geben. 

Der von Jan Stahmer gefertigte Beitrag ist bereits Wochen vor der Verteilung dieser Ausgabe gefertigt worden. Dieses ist wegen der notwendigen Zusammenstellung vom Layout der Ausgabe, der durchzuführenden Fehlerkorrektur, der Übermittlung an die Druckerei und dem Druck selber bis hin zur Lagerung und der anschließenden Verteilung sicher nachvollziehbar. 

Daher liegt zwischen der Fertigung vom Beitrag und der Verteilung dieser Ausgabe natürlich eine Zeitspanne, die eine Aktualität wie im vorliegenden Fall nicht immer garantieren kann. 

Im vorliegenden Sachverhalt wurden die Art und die kurzfristige Benachrichtigung der Betroffenen kritisiert. Diese mag im Einzelfall anders gelaufen sein als beim Verfasser dieses Beitrages, der kurz und knapp durch eine Mailboxnachricht Kenntnis erhielt, am Folgetag nicht mehr den vorgesehenen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen zu können.

Jan Stahmer kritisierte im Beitrag weiter, dass die Verwaltung wegen der Bezuschussung der Plätze von einer Überbelegung dieser Einrichtung Kenntnis gehabt haben müsste. 

Das nicht alle Eltern einen Zuschuss beantragt haben die ihre Kinder dort zur Betreuung untergebracht hatten und damit der Verwaltung eben nicht die genaue Anzahl der betreuten Kinder vorlag, konnte Jan Stahmer genauso wenig wissen wie die überraschte Verwaltung. 

Der Name dieser Einrichtung wurde dabei von Jan Stahmer nicht benannt. Da es hier ja auch um die Sache ging, ist dieses auch nicht von Relevanz gewesen. Um hier nun jedoch Irrtümer zu vermeiden sei an dieser Stelle gesagt, dass es sich hierbei nicht um eine Kirchliche Einrichtung gehandelt hat. 

Zu keinen Zeitpunkt wurde jedoch im Beitrag das beispielhaften Arrangement von Mitarbeitern der Oststeinbeker Verwaltung kritisiert. Dieses wurde von zwei namentlich bekannten Mitarbeiterinnen mit hoher Motivation durchgeführt, ohne dass die Gemeinde dieses hätte  machen müssen. 

Dieses Missverständnis wurde bereits bei einem durchgeführten Telefonat mit dem 1. stellv. Bürgermeister mit der Bitte um Kenntnisgabe an die Mitarbeiterinnen der Verwaltung geklärt.

 

Jeder von uns der seine Kinder in eine Betreuungseinrichtung unterbringt oder unterbringen muss, kennt den Umstand der -Eingewöhnungszeit-

Gerade bei Kleinkindern kann sich diese wie von vielen Einrichtungen gewünscht, manchmal  bis zu 2 oder mehr Wochen hinziehen. In einer Zeit wo teilweise beide Elternteile einer geregelten Arbeitzeit nachgehen gar nicht so einfach, oder ohne Hilfe von Oma und Opa gar nicht möglich.

In den vorliegenden Fällen war eine „Fremdunterbringung“ auch in Einrichtungen außerhalb von Oststeinbek notwendig. Das war für manch Elternteil die zweite Eingewöhnungszeit zusammen mit ihren Kindern. Die eventuell von der Gemeinde gewollte „Rückkehr“ dieser Kinder nach Fertigstellung der Einrichtung –Meesen-, wäre dann die Dritte.

Dieses ist sicher dem unglücklichen Umstand geschuldet, kann aber im Interesse unserer Kinder durchaus kritisiert werden.

Es sollte daher alleine den Eltern überlassen werden ob sie ihre z.Zt. „fremduntergebrachten Kinder“ tatsächlich nach Fertigstellung UNSERER neuen Einrichtung Im Meesen  unterbringen und mit ihnen eine erneute „Eingewöhnungszeit“ durchmachen wollen.

Hier kann und darf nach unserer Meinung kein Druck der Gemeinde auf diese Eltern ausgeübt werden. 

Der Beitrag von Jan Stahmer beruhte also auf teilweise missverständliche Schilderungen, einer zeitlichen Verzögerung und aus der nachvollziehbaren Sorge um sein Kind.

Eines stand und steht dabei jedoch im Vordergrund:

Das Wohl unserer Kinder- unserer Zukunft.