ÜBRIGENS; ES GEHT AUCH OHNE …

Ohne Radwegschilder, wenn auch gegen Recht- und Gesetz.

Marktfest. Schönes Wetter. Reger Radfahrerverkehr zwischen Oststeinbek und Havighorst. Aber kein Radfahrer benutzte die „sichere“ Fahrbahn; alle fuhren auf dem angeblich „unsicheren“ Geh- und Radweg, auf dem seit einigen Wochen die Nutzung als Radweg verboten ist. Die Radwegschilder sind abgebaut! Gibt es nun für die große Mehrheit der Mitbürger einen „unsicheren Geh- und Radweg“ zwischen Oststeinbek und Havighorst oder gibt es eine kleine Minderheit der Mitbürger, die den Geh- und (ehemaligen) Radweg nur als unsicher empfinden?

Und nun kann man es auch nach dem Marktfest alltäglich verfolgen. Der gesunde Radfahrermenschenverstand entscheidet sich für den „unsicheren“ Geh- und Radweg (nunmehr ohne Schilder) und darum „Radfahren verboten!“, auch für Schüler auf dem Weg zur Schule) und gegen die „sichere“ Fahrbahn, die gemäß Straßenverkehrsordnung nunmehr benutzt werden muss.

Was „lernt“ uns das?  Der vorhandene Geh- und Radweg zwischen Oststeinbek und Havighorst scheint für die überwiegende Mehrheit der Mitbürger ausreichend sicher zu sein. Durch ihr Verhalten belegen sie doch, dass ein neuer "sicherer" Geh- und Radweg dort nicht erforderlich ist? Also: „Nix wie wieder her mit neuen Radwegschildern und ein rasches Ende mit der Diskussion, jedenfalls für diesen Teilbereich zwischen unseren Ortsteilen. Über alles andere kann man natürlich reden....denn auch wir fahren Rad !