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HINTERLANDBEBAUUNG GERBERSTRASSE

Bewertung der FDP, die leider etwas anders ausfällt, als die von der SPD und der OWG.

"Attraktiver Wohnungsbau für Jung und Alt. Eine innovative und attraktive Bebauung innerhalb der Gemeinde muss zielstrebig erweitert und gefördert werden. Die demografische Entwicklung der Gemeinde muss stets berücksichtigt werden." (Grundsatz und Ziele der OWG)

"Junge Erwachsene haben es schwer, in Oststeinbek bezahlbare Mietwohnungen zu finden. Das betont auch die Feuerwehr immer wieder, die schon viele Aktive durch Wegzug in Nachbarsorte verloren hat." (Quelle SPD Oststeinbek)

Wir von der FDP glauben uns daran zu erinnern, dass alle, wirklich alle Parteien für eine Verdichtung der Bebauung innerhalb des Ortsgebietes (auch Hinterlandbebauung) offen waren. Wie auf der Internetseite von der SPD zu lesen ist: Leider können die Wünsche von Grundstückseigentümern bezüglich der Aufstellung oder Änderung von Bauleitplänen nicht immer erfüllt werden. An vier Anwohner der Gerberstraße wurde dieser Wunsch bereits erfüllt. Diese Hinterlandbebauungen grenzen direkt an den Kinderspielplatz heran, bisher war das kein Fehler, denn es gab nach Recherche bisher keine Beanstandungen oder irgendwelchen Streit bezüglich störenden Lärmes oder Kinderlärmes. Für den jetzt mehrheitlich abgelehnten Bebauungsplan Nr.24, es handelt sich lediglich um acht Grundstücke, die ganz sicher nicht alle zur gleichen Zeit bebaut worden wären, gilt nun auch einmal: "Gleiches Recht für alle." In fast allen Anträgen, die auch gerade in unmittelbarer Nachbarschaft der Gerberstraße das Thema Hinterlandbebauung betrafen, wurden Entscheidungen pro Antragsteller/Oststeinbeker Bürger getroffen. Damit wurde in fast allen  Fällen Kindern oder Enkelkindern diesen Oststeinbeker Antragstellern das Bauen und Wohnen und somit ein Leben in Oststeinbek ermöglicht. Den Ausführungen einer extrem zusätzlichen Verkehrsbelastung (50 zusätzliche Fahrten pro Tag), wird es kaum geben. Auch eine zusätzliche Behinderung durch parkende Fahrzeuge sind kaum gegeben, da die meisten Anlieger ihr/ihre Fahrzeug/e auf dem eigenen Grundstück parken, das wäre auch bei den Neuzugängen so. Warum Bäume gefällt werden müssten, wenn doch die Sonneneinwirkung genau von der anderen Seite kommt, erscheint nicht nachvollziehbar. Da es seitens der Wiesenweganwohner keine Anträge auf Hinterlandbebauung  gibt, muss diese auch nicht bewertet werden.

Wenn man Entscheidungen davon abhängig macht, möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen, dann kann man nach unserer Ansicht seine ehrenamtliche Tätigkeit einstellen, da jede Entscheidung die Gefahr eines Konfliktes in sich birgt. Ohne diesen Mut und dem Zusammenhalt das Richtige zu tun, hätten wir heute noch eine Bürgermeisterin mit Namen Denecke.

Wie heißt es schon seit Jahren in unserem Grundsatzpapier auf unserer Homepage:

KLARTEXT REDEN - ENTSCHIEDEN HANDELN - FÜR OSTSTEINBEK

Wir Liberalen schauen mit Sorge auf mögliche weitere geänderte Meinungen und Entscheidungen, die nun wegen der geänderten Mehrheitsverhältnisse getroffen werden können oder könnten.  "Oststeinbek sind wir alle"; so einst unser Altbürgervorsteher Gerhard Bülow.