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Die Mehrheit der deutschen Wähler/innen wollte/n die Große Koalition, man hält/hielt sie für die beste wünschenswerte Alternative. So wurde dann auch am 22. September 2013 gewählt.Jedoch mehr liberales Denken dürfte dem Land nicht schaden - leider haben zu viele aus der Führung der FDP in den vergangenen Jahren das "Liberale Denken"  in Deutschland vernachlässigt und nicht entsprechend genug gepflegt. Was wir in Deutschland brauchen, ist eine starke Regierung, keine die nur aus Kompromissen besteht. Denn das ist die schlechteste Alternative. Die Aufgabe des Mahnens, der Widerrede, darauf wird man in Zukunft leider im Bundestag häufiger verzichten müssen, deshalb werden wir die FDP auch vermissen. Mittlerweile schicken sich alle an, auch die CDU/CSU, die Sozialkassen für ihre Wahlversprechen zu plündern, um ja keine Steuererhöhung zuzulassen. Über eine Erhöhung oder Einführung von Steuern kann man nach einer gewissen Zeit neu verhandeln, genau so über Rückzahlungen.  Große Koalitionen kosten nun mal auch großes Geld. Wie durch ein Wunder sind nun alle Parteien auf einmal für das Soziale, gegen Armut, für Mindestlöhne und gegen Wirtschaftsmacht, für Umverteilung und gegen Atomkraft, für mehr Staat und gegen Steuersenkungen. Jedoch werden die Sozialkassen Deutschlands durch den Koalitionsvertrag der beiden großen Parteien erheblich geplündert, denn woher soll denn sonst das Geld für die beschlossenen Kompromisse herkommen??

Woran erinnert uns das: Ereignisse aus dem Jahr 2005 werden wach, die Union wollte die Mehrwertsteuer um 2 Prozent erhöhen, die SPD war strikt dagegen. Heraus kam, warum auch immer, eine Erhöhung von 3 Prozent. Jetzt möchte Herr Seehofer gern die PKW-Maut für Ausländer einführen. Laut EU-Recht nicht machbar, jedoch wird diese für alle Deutschen eingeführt und dann für die Deutschen über die KFZ-Steuer zurückerstattet, würde es theoretisch funktionieren. Rückzahlung ist aber vorerst nur ein Versprechen, mal sehen was dabei herauskommt? Diese Art der Versprechungen gab es auch schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten. Damals wurde die Sektsteuer eingeführt, für Kriegsschiffe, die längst versunken oder abgewrackt sind, die Sektsteuer ist geblieben. Was geschieht oder wird eigentlich mit dem Solidaritätszuschlag gemacht, wann wird dieser auslaufen??

Alles nur leere Versprechungen???

Insofern steckt in der vorhandenen Krise der FDP möglicherweise die erzwungene Chance, früher als die anderen wieder zu politischen Inhalten und klarer Identität zu finden. Deutschland braucht eine Liberale Partei, die es leider schon länger nicht mehr gibt. Die FDP hat sich neu aufstellt. Die jetzigen Mandatsträger werden in Orts- und Stadträten ihre Mandate verteidigen. Nur eine FDP, wie sie in sozialliberalen Zeiten erfolgreich agierte, hat wieder eine Zukunft. Da bin ich mir sicher, denn echte liberale und bürgerliche Inhalte sind in der Kommunalpolitik sowie im Land und auch in Europa gefragter denn je.

Wer jedoch bei uns im Ortsverband der Oststeinbeker - FPD mitmachen möchte, sollte seine eigene Meinung haben und äußern, klare Ziele überzeugend vorbringen können und an sachlicher Auseinandersetzung mit den vorhandenen lokalen Parteien interessiert sein, auch wenn sie mal nicht der eigenen Partei zuzuordnen sind.  Man nennt uns deshalb innerhalb der Kreis - FDP nicht unbegründet "Das gallische Dorf  Oststeinbek".

Wir werden daher in nächster Zeit verstärkt um Ihre Mitarbeit und Ihre Ideen werben und bei verschiedenen Aktionen unsere liberalen Gedanken im Ort einbringen.

Auch wir möchten uns neu Aufstellen und mit frischen Gesichtern, Ideen und Gedanken unseren Ort lebens-und liebenswert gestalten.