Auf einer mehr als 130.000 Quadratmeter großen Fläche zwischen dem Gewerbegebiet, dem Sportzentrum und dem Breedenweg ist ein neues Großbauprojekt geplant. Zumindest wenn es nach dem Wunsch des Seniorenbeirates aus Oststeinbek geht, auf jeden Fall ein "Seniorenpark" mit bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt.

Für uns als FDP hat diese nicht neue Form von generationsübergreifender Wohnbebauung klare Vorteile. Unsere immer älter und ggf. hilfebedürftigen Mitbürger aus Oststeinbek, müssen unseren Ort nach der Suche von altersgerechtem Wohnraum nicht mehr verlassen.Es heisst ja nicht umsonst, dass man ältere Bäume nicht mehr umpflanzen sollte. Zudem besteht Oststeinbek überwiegend aus 1 Familienhausbebauung, welche für eine neue junge Generation frei gemacht würden.Ein "Seniorenpark", wenn auch am Rande unserer Gemeinde, gemischt mit bezahlbaren Miet- und Sozialwohnungen, kleinen Gewerbebetrieben / Dienstleistungsbetrieben etc. wäre eine ideale Zusammenführung von Jung und Alt. Eine Möglichkeit der gegenseitigen Unterstützung und Hilfe bei den täglichen Dingen des Lebens, könnte in einem Generationenhaus zusammengeführt werden. Wir denken dabei z.b. an einer Kinderbetreuung durch Senioren am Abend mit Vorlesungen, Spielen oder der Betreuung wenn die Eltern einmal zusammen ins Kino gehen möchten. Im Gegenzug könnten junge Menschen Senioren z.b. in die Welt des Internet behilflich sein, oder bei behördlichen Dingen unter die Arme greifen. Diese Dinge sind Beispielhaft und es gäbe noch 1000 weitere Möglichkeiten die denkbar wären.

Bei dem Thema, wie die Zufahrten zum Areal geregelt werden könnte, gibt es allerdings verschiedene Vorstellungen innerhalb der politischen Parteien im Ort. Wir müssen selbstverständlich gewährleisten, dass Verkehrsbelastung und Lärmbelästigung für die Anwohner der anliegenden Straßen nicht unzumutbar steigt. Wir sind allerdings klar der Auffassung, dass diese eben nicht ausschließlich über den Willinghusener Weg samt anschließendem Kreisverkehr sowie über die Straße Meessen erfolgen, bzw. schon vorher als politische Aussage festgelegt werden sollte.Ein solches "Versprechen" könnte zum Scheitern vom Vorhaben führen. Die Vergangenheit hat uns doch geleert wie es manchmal um politische "Versprechen" steht.

Wir als Ortsverband der FDP sagen klar, dass es ohne Einbindung von Vorschlägen und Einwänden von Einwohnern unserer Gemeinde eben nicht geht. Daher plädieren wir für eine möglichst transparente Planung und Entwicklung OHNE parteipolitische Einflussnahme. Weiterhin steht für uns schon jetzt fest, dass dieses Vorhaben für unsere Gemeinde nicht mit Steuergeldern finanziert bzw. unterstützt werden darf. Das Risiko darf und muss gänzlich alleine vom Investor getragen werden, der schließlich auch die Gewinne alleine "einstreicht". Unsere Gemeinde ist kein Investor oder Bauherr, sondern Dienstleister für seine Bürger und damit verantwortlich, gewissenhaft Wünsche auf deren Machbarkeit und Notwendigkeit hin zu überprüfen. Zukunftssicher entscheiden steht für uns klar an erster Stelle.