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Große Sorge um den Fortbestand kommunaler Vereine macht sich auch die FDP-Oststeinbek. Vor ca. zwei Jahren wurde der Partnerschaftsverein aufgelöst, nachdem der langjährige Vorsitzende zurücktrat, und es sich kein Nachfolger fand. Ähnlich erging es auch dem Bürgerverein Havighorst, bei dem ebenfalls keine weiteren Vorstandsmitglieder aktiviert werden konnten und nun leider nach mehr als 29 Jahren aufgelöst wird. Bei der AWO in Oststeinbek fehlt es an motivierten örtlichen Personen, die benötigt werden, um den Verein in gewohnter Weise fortzuführen. Ein vom Kreis bestellter Vorsitzender wurde eingesetzt, um eine Auflösung des Vereines zu verhindern. Auch der Kulturring sucht schon seit geraumer Zeit vergeblich nach einem neuen Vorsitzenden, da Herr Kuchta dieses Amt gern übergeben möchte. Der SoVD (Sozialverband Deutschland) hatte gerade Neuwahlen, es war ihm geglückt, jemanden zu finden. Aber auch dieser Kandidat ist bereits im fortgeschrittenen Alter. Da die Aktivitäten dieser Vereine unterschiedlicher Art sind, wird es nicht eine Integration zu anderen bestehenden Vereinen geben können, vielleicht jedoch für einzelne Splittergruppen. Eine Rettung könnte sich daraus ergeben, dass von den ca. 3000 Neubürgern, die in den letzten 5 Jahren zugezogen sind, ein wenig Interesse geweckt werden könnte, sich aktiv in dem einen oder anderen Verein einzubringen. Wir von der FDP begrüßen natürlich den großen Einsatz der Oststeinbeker/Havighorster Mütter und Väter, die sehr aktiv am Konzept des Horts und der KITA mitarbeiten. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen uns aber, dass immer nur dann Mitarbeit geleistet wird, wenn es um die eigenen Belange geht, egal bei welchem Thema. Schade eigentlich, denn gemeinsam geht vieles leichter und besser.

Aufgaben der einzelnen Vereine sollten von diesen allein getragen werden, da die Interessen doch sehr verschiedenartig sind. Immer sofort Hilfe bei der Gemeinde zu suchen, oder eine Planstelle in der Verwaltung von den Politikern zu schaffen, ist nach Auffassung der FDP nicht der richtige Weg.

Liebe Einwohner/innen aus Oststeinbek und Havighorst, wenn es Ihre Zeit erlaubt, Sie gern ehrenamtlich einen Beitrag für das soziale Allgemeinwesen in unserer Kommune leisten wollen, sprechen Sie doch einfach einmal Ihre/n Nachbarn/in an, der/die Sie dann zu einem Kaffeenachmittag, Spielenachmittag etc. bei der AWO, beim Roten Kreuz, beim SoVD oder einem anderen Verein mitnimmt. Sie treffen dort sicher auf nette, aufgeschlossene und rege Menschen, die sich über Ihren Besuch freuen. Helfen Sie mit, die kulturellen Einrichtungen weiter zu beleben und zu erhalten und denen, die diese Vereine erfolgreich geführt und begleitet haben, das Gefühl zu geben, dass Ihre Arbeit nicht umsonst gewesen ist. Eines Tages werden auch Sie Rentner/in sein, und wären glücklich, mit einer Gruppe Gleichgesinnter einige nette Stunden zu verbringen.