Wie weit weg ist Thüringen?
Jedenfalls sind wir nah genug dran, um die Auswirkungen der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten vom 5. Februar bis hierher zu spüren. Der Ablauf der Wahl, die Amtsannahme, die schwammigen Erklärungsversuche der Parteispitze und der anschließende Rücktritt werden Ihnen sicher noch gut vor Augen sein. Wir fragen uns: Was hat die so genannten „Parteikollegen“ zu diesem Manöver getrieben? War es Machtbesessenheit, Rückgratlosigkeit oder Naivität? Egal, was es nun wirklich war, es muss jedenfalls noch eine gehörige Portion Dummheit mit dabei gewesen sein! Denn diese vermeintlich clevere Aktion ging mal so richtig nach hinten los und wirkt sich nun auf das ganze Land aus. Gestraft sind jetzt vor allem die kommunalen Verbände. Die gute Arbeit vieler Kollegen vor Ort wird damit torpediert und kann um Jahre zurückgeworfen werden. Wie groß der Kollateralschaden wirklich sein wird, zeigt die Wahl in Hamburg. Wir jedenfalls hoffen und wünschen uns, dass Sie uns an unserer Arbeit in und für Oststeinbek und Havighorst messen werden. Wir sind stinksauer und distanzieren uns von diesen Machenschaften.

Ein neuer Bürgervorsteher
Durch den Rückzug von Hendrik Maier wurde am 28. Januar Hans-Joachim Vorbeck von der Gemeindevertretung einstimmig zum neuen Bürgervorsteher gewählt. Wir haben uns mit einer Laudatio bei Hendrik Maier für sein politisches Engagement bedankt und wünschen Hans-Joachim Vorbeck viel Erfolg und gutes Gelingen in seinem neuen Amt.

Das politische Miteinander
Am 15. Februar wurde durch die Oststeinbeker Wähler-Gemeinschaft e.V. (OWG) ein Flyer mit „Informationen“ zum geplanten Gewerbegebiet - auch B-Plan 42 genannt - verteilt. Dass Werbung für sich gemacht oder auf ein Thema aufmerksam gemacht wird, ist ja völlig in Ordnung. Wenn diese Informationen aber falsch und extrem übertrieben sind, um die Politik anzuprangern - zu der die OWG ja eigentlich auch gehört - dann ist das grob unsportlich. In dieser Situation den „Altparteien“ mal eben eins auswischen hat jedenfalls nicht funktioniert. Mit einem Schulterschluss haben CDU, SPD und FDP diese unfaire Finte gekontert.

Wir appellieren an alle, zur Sachlichkeit zurückzukehren, denn nur gemeinsam können wir diese großen Aufgaben lösen.